Wegbeschreibung Naturjuwel

Naturjuwel und versteckte Perle

Motzenhofen – Silberbrünnl – Karolinenhöhe – Marienkapelle
Silberbrünnl
Die Staatsstraße 2047 führt in Motzenhofen innerorts den Namen „Maria-Eich-Straße“. Von den 2 Bushaltestellen „Motzenhofen Staatsstraße“ hat diejenige in Richtung Aichach einen Unterstand mit Sitzgelegenheit.

Nach dem Aussteigen an der Haltestelle halten wir uns nach Süden. Das heißt zur Erklärung, wir gehen nicht in Richtung des gelben Wegweisers nach „Augsburg“ und „Hollenbach“, sondern in die entgegengesetzte Richtung zum Straßennamensschild „Unterer Siedlungsweg“. In diesen unteren Siedlungsweg biegen wir rechts ab.

Silberbrünnl

Danach biegen wir direkt vor dem Ortsschild „Ende von Motzenhofen“ links ab. Diese Straße heißt “Schindkuchelweg“, was aber nicht ausgeschildert ist. Am Schindkuchelweg auf der rechten Seite hinter einer Gebüschreihe befinden sich Spargelfelder und im Frühjahr kann man manchmal die osteuropäischen Spargelstecher singen hören.

Wir passieren auf der linken Seite eine Autowerkstatt und einen Tennisplatz. Hinter dem Tennisplatz geht der Schindkuchelweg von einem geteerten in einen Schotterweg über und wir kommen am Ortsschild „Ende von Motzenhofen“ vorbei. Auf diesem Schotterweg gehen wir geradeaus auf den Wald zu.

Am Waldrand in halbrechter Position ist ein Schild aufgestellt „Landschaftsschutzgebiet“

Hier beginnt das Silberbrünnl.

 

Silberbrünnl

Silberbrünnl

Wir gehen rechts an diesem Schild vorbei auf einen kaum sichtbaren Pfad, der am Waldrand und einem Bach – das ist das Silberbrünnl – entlangführt. Nach ca. 30 Metern wendet sich der Pfad nach rechts und führt über die Wiese. Auch hier wurde im Frühjahr 2021 ein Hinweis angebracht „Gemeinsam das Silberbrünnl-Biotop erhalten“.

 

 

Silberbrünnl

Auf der anderen Seite der Wiese am Waldrand angelangt, können wir auf der linken Seite einen kleinen Teich erkennen und am Waldrand vor uns eine kleine Bank.

Auch wenn wir bislang noch nicht so weit gewandert sind, lädt diese Bank doch zum Verweilen ein. Dies ist ein schöner Platz auf dem heutigen Weg. Von der Bank aus sehen wir vor uns durch die Bäume die 2 Teiche und nach links über die weite Ebene nach Motzenhofen.

 

Von der Bank aus gehen wir am Waldrand entlang weiter bis sich der schmale Pfad nach rechts in den Wald wendet.

 

Silberbrünnl

Im Wald treffen wir nach 10 – 15 m wieder auf einen kleinen Teich.

Am Teichrand halten wir uns auf einem ganz schmalen Pfad rechts. Wir folgen dem Pfad links am Gewässerrand entlang und biegen nicht nach rechts ab bis er in eine Senke hinunterführt. In dieser Senke befindet sich der Zufluss des kleinen Teiches.

Silberbrünnl

Wir folgen in dieser Senke einem kleinen Graben und genießen den wunderschönen Pfad – immer links und rechts des Grabens in dieser Senke.

 

Nach 300 Metern am Schluss dieses Pfades kommen wir auf einen etwas größeren Weg und stoßen auf Forellenteiche.

 

 

 

Silberbrünnl

Diese Forellenteiche gehören offensichtlich einem Alois Lechner, der inzwischen allerdings verstorben ist, wie man an den dort angebrachten Schildern sehen kann.

Vom Forellenteich aus gesehen nach rechts gibt es eine Sitzgelegenheit mit Tisch und Bänken.

Wir gehen aber nach links den Weg weiter und an einem weiteren Schild „Landschaftsschutzgebiet“ vorbei – diesmal mit entsprechenden Geboten, wie man sich hier zu verhalten hat:

• Hunde an die LeineSilberbrünnl
• Keine Pflanzen pflücken
• Keine Durchfahrt für Fahrräder
• Kein Picknick
• Keinen Müll wegwerfen
• Und Wege nicht verlassen
Das Gebotsschild ist im Frühjahr 2021 neu angebracht worden.
Auf der rechten Seite kann man eine Lichtung durch die Bäume schimmern sehen. Wir gehen im Wald parallel zu dieser Lichtung.
Nach einiger Zeit gabelt sich der Weg. Wir nehmen den rechten, der weiterhin parallel zur Lichtung verläuft. Dieser Weg gabelt sich nach kurzer Zeit wieder – auf der rechten Seite erkennen wir im Hintergrund ein Schild „Für Fahrräder Durchfahrt verboten“. Dorthin gehen wir nicht, sondern nehmen den linken Weg durch den dichten Fichtenbestand.

Silberbrünnl
Wenn wir aus dem Fichtenbestand herauskommen, wenden wir uns auf einem schmalen Pfad nach rechts, passieren ein weiteres Schild „Landschaftsschutzgebiet“ mit den Geboten und überqueren auf einem Steg einen Graben. Auch hier wurden im Frühjahr 2021 zur Begrenzung des Pfads Schnüre gespannt mit dem Hinweis „Betreten verboten“. Aber wir wollen sowieso nicht den Pfad verlassen. Leider ist diese Maßnahme wohl nötig gewesen.
Hinter dem Graben halten wir uns rechts und folgen diesem Graben. Wir befinden uns auf einer Lichtung mit mehreren Quellen und mehreren Gräben und folgen dem größten Graben in Richtung eines Schildes. Wenn wir vorbei sind, sehen wir, dass es ein Schild der „Grubetfreunde Aichach“ ist.

Silberbrünnl

Hinter dem Schild folgen wir dem kleinen Bach weiter in den Wald hinein. Wir passieren eine „Trinkstelle“, da mehrere Trinktassen an einem Baum hängen. Nach ca. 200 Metern auf der linken oder rechten Seite an diesem Bächlein entlang gelangen wir zur Quelle und verlassen dort die Senke.

 

SiblerbrünnlWir gehen auf dem Pfad weiter geradeaus bis er auf einen breiteren Weg stößt. Dort halten wir uns halbrechts und kommen nach 50 Metern auf einen Holzwirtschaftsweg. Dort befinden sich auf der rechten Seite ein weiteres Schild „Landschaftsschutzgebiet“ und ein weiteres Schild „Für Fahrräder Durchfahrt verboten“.

Silberbrünnl

Auf dem Holzwirtschaftsweg gehen wir nach links und erreichen nach 200 Metern eine Kreuzung. An dieser Kreuzung halten wir uns halbrechts – eine Kennzeichnung mit Dreieck und Kreis auf einem Baum gegenüber zeigt in diese Richtung. Nach 20 Metern nehmen wir den etwas kleineren Weg nach links.

Dieser Weg wendet sich nach 100 Metern nach halbrechts – geradeaus wäre der Weg auch nicht begehbar. Nach einigen Metern taucht abermals eine Kennzeichnung mit Dreieck und Kreis links an einem Baum auf und weist in unsere Richtung.

Der Weg endet nach 180 Metern an einem Querweg. Wenn wir nach links blicken erkennen wir den Waldrand, aber wir halten uns nach rechts in den Wald rein. Gleich nach 10 Metern gibt es eine Weggabelung und wir nehmen den rechten Weg, ein etwas breiterer, schönerer abgesenkter Weg. Siblerbrünnl

Nach einiger Zeit kommen wir an ein Schild „Durchfahrt Verboten“ mit Zusatz „Forstwirtschaftlicher Verkehr frei“. Dort nehmen wir den etwas schmaleren Weg geradeaus. Auch dieser Weg ist ein abgesenkter Weg. An den Wegrändern erkennen wir, dass der Boden hier sandig ist.

Wir gehen diesen abgesenkten Weg immer weiter bis wir auf einen breiten Holzwirtschaftsweg stoßen. Dort gehen wir halbrechts – quasi geradeaus.

 

Auf diesem breiten Holzwirtschaftsweg gehen wir immer geradeaus. Auf der rechten Seite kommt eine Dreieckskreuzung und es kommt rechts ein Pfad. Als nächstes sehen wir auf der linken Seite ein Schild von hinten „Durchfahrt Verboten“ mit Zusatz „Forstwirtschaftlicher Verkehr frei“.

Wir gehen den leicht geschwungenen Weg aber immer weiter geradeaus. Es gehen links und rechts weitere Wege ab, unser Weg wird zu einem abgesenkten Weg, fast einem Hohlweg mit Baumwurzeln. Es ist eine idyllische Wanderung.

Silberbrünnl

Auf der linken Seite taucht eine Ruhebank auf. Wir gehen unseren Weg weiter geradeaus und lassen im wahrsten Sinne des Wortes die Bank links liegen.

Unser Weg stößt nach kurzer Zeit auf einen Forstwirtschaftsweg, der von links hinten kommt. Wir gehen auf diesem Forstwirtschaftsweg weiter geradeaus in Richtung Waldrand.

Kurz vor dem Waldrand steht auf der linken Seite ein Wegkreuz. Und gleich darauf am Waldrand finden wir rechts eine Sitzbank mit einer herrlichen Aussicht über das Krebsbachtal nach Igenhausen.

 

 

Siblerbrünnl

SiblerbrünnlNeben dieser Bank hat jemand ein nettes Gesicht in einen Baumstamm modelliert – es könnten der Hunnenkönig Attila oder Dschingis Khan sein – und auf der Bank wurde ein Schild angebracht:

„Früher brachte der Lärm die Menschen aus der Ruhe, heute ist es die Stille.“

Es lädt zum Nachdenken ein.

Wir gehen weiter und biegen nach 30 Metern rechts ab. Den breiten Feldweg gehen wir immer geradeaus, wir passieren einen kleinen Wald und können in der Ferne auf der linken Seite den Fernmeldeturm erkennen.

100 Meter nach dem Wald erreichen wir auf der linken Seite ein kleines Waldstück. In das Wäldchen führt ein Weg, der mit einer niedrigen Holzstange abgesperrt ist. Auf der linken Seite dieses Weges ist in 50 cm Höhe ein Schild „Naturschutzgebiet“ angebracht mit dem Zusatz, dass das Parken hier privat ist.

Silberbrünnl

Das ist der Zugang zum Naturdenkmal „Karolinenhöhe“. Im Naturdenkmal gibt es einen Weg und mehrere Pfade. Auf jeden Fall bleiben wir auf den Pfaden und zertreten keine Pflanzen. Die Stimmung des Ortes aufnehmen und je nach Jahreszeit fotografieren ist wirklich lohnend.

Nachdem wir uns das Naturdenkmal angesehen haben, gehen wir auf unserem ursprünglichen Weg weiter, das heißt, wir verlassen das Naturdenkmal nach links. Nach kurzer Zeit gelangen wir auf diesem Weg zur kleinen Marienkapelle.

Silberbrünnl

An der Marienkapelle genießen wir die schöne Aussicht und ruhen uns vielleicht auf den Bänken etwas aus.

Danach folgen wir dem Weg geradeaus weiter und nehmen nach 120 Metern noch oben auf der Höhe den Weg nach rechts.

Von hier hat man einen wunderschönen Blick über das Krebsbachtal auf Hollenbach und Motzenhofen und in der Ferne kann man den großen Kirchturm der Kirche von Inchenhofen erkennen. Unten im Tal sehen wir das Gebäude der Sportgaststätte des TSV Hollenbach.

Silberbrünnl

Wir gehen den Weg bergab bis zum Waldrand weiter. Dort wenden wir uns nach links und folgen dem Weg am Waldrand entlang. An der Ecke des Waldes angekommen, empfängt uns ein Wegkreuz.

Hier halten wir uns rechts und gehen den leicht geschwungenen Weg weiter am Waldrand entlang. Wenn der Weg endet, halten wir uns rechts und folgen abermals dem Waldrand, wir biegen nicht in den Wald ab.

Nach 350 Metern öffnet sich rechts der Wald zu einer Wiese. Wir folgen unserem Weg bis zum Ende dieser Wiese. Auf der rechten Seite befindet sich wieder das uns bekannte Schild „Landschaftsschutzgebiet“. Hier waren wir heute schon einmal.

Von hier ist es nach links über den Schindkuchelweg zurück zur Haltestelle etwa 1 km. Je nachdem wann unser Bus fährt, bietet sich jetzt eine Rast auf der romantischen Bank mit dem Blick über die weite Ebene nach Motzenhofen an, die wir bereits am Beginn unserer Wanderung passiert haben. Um zur Bank zu gelangen müssen wir vor dem Schild rechts abbiegen.

Ansonsten gehen wir erst nach links auf den geschotterten Schindkuchelweg und dann nach rechts den unteren Siedlungsweg zurück zur Haltestelle.

Die Wegebeschreibung zum ausdrucken und mitnehmen: Wegbeschreibung „Naturjuwel und versteckte Perle“

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